In Niendorf

P1030248Eingeschlossen im Niendorfer Tibarg-Center? Das ist den Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 glücklicherweise nur im selbst erdachten Hörspiel passiert. Herausgekommen ist aber noch weitaus mehr: Neben einer kleinen Umfrage, die sie im Stadtteil durchgeführt haben, sind die Schüler in der ersten „Hört mal – Hamburg!“-Projektwoche auch auf eine Zeitreise gegangen und haben herausgefunden, dass Niendorf einst zu Dänemark gehörte.

Schnell sind die Kinder auf das Thema „Hört mal – Hamburg!“ in Bezug auf ihren Stadtteil Niendorf eingestiegen. Nachdem sie an die Aufnahme- und Schnitttechnik herangeführt worden waren, arbeiteten sie in Kleingruppen an der Entwicklung ihrer Hörbeiträge. Foto Beitrag HmH Niendorf 1 KopieFür die Aufnahme von Geräuschen und für Interviews schwärmten die „jungen Journalisten“ in den Stadtteil aus. Es wurde recherchiert und experimentiert. Schließlich wurde das ganze Audiomaterial bearbeitet und geschnitten und es entstanden sechs unterschiedliche Hörbeiträge zu Niendorf.

In dem Beitrag Lieblingsplätze werden Einwohner zu ihrem Lebensgefühl im Stadtteil Niendorf befragt. Hier geht es zum Beispiel darum, wo die schönsten Plätze zu finden sind und wo man das leckerste Eis in Niendorf bekommt.

Das kleine Hörspiel Eingeschlossen handelt von Tim, Leon, Michi und Max. Sie sind im Niendorfer Tibarg-Center und gucken sich die neuen Smartphones an. Als sie danach ein Eis essen, vergessen die Freunde völlig die Zeit und zwei von ihnen werden eingeschlossen. Das könnte richtig Ärger geben, falls die Jungs keinen Ausweg aus der brenzligen Situation finden…

Maedchen-ueben-Tonschnitt

Weitere kleine Hörstücke handeln vom Diamantenschmuggel, dem Verschwinden des Hundes Prince, einem Einbruch im Tibarg-Center, Problemen bei einer Schulparty und einer Zeitreise, die 1864 beginnt – als Niendorf noch zu Dänemark gehörte.

Den Schülern hat die Woche viel Spaß gemacht – dass haben auch die Lehrer und die Schulleitung mitbekommen. Das Gymnasium Bondenwald erwägt jetzt, ein ähnliches Projekt als regelmäßiges Nachmittags-Angebot in den Schulalltag zu integrieren.

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